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Verlust Des Ewigen Eises Von Hans Briest

Verlust Des Ewigen Eises

Von Hans Briest

Published March 1st 2011
ISBN : 9781460986219
Paperback
380 pages
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 About the Book 

Es wird warm, die Erde waermt sich auf. Polkappen und Gletscher sind am verschwinden. Die globale Entstehung und Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten Erde und deren Veraenderungen auf das Leben der Menschen und der weltweiten Umwelt inMoreEs wird warm, die Erde waermt sich auf. Polkappen und Gletscher sind am verschwinden. Die globale Entstehung und Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten Erde und deren Veraenderungen auf das Leben der Menschen und der weltweiten Umwelt in der wir heute leben. Wir leben in einer truegerischen Ruhe. Es zeigt sich deutlich, dass es hoechste Zeit ist, Loesungen zu entwickeln, wie die wachsenden Beduerfnisse der Weltbevoelkerung mit den vorhandenen Rohstoffen gedeckt werden koennen. Vor dem Hintergrund, dass 2050 voraussichtlich mehr als neun Milliarden Menschen die Erde bevoelkern werden, ist die Loesung dieser Frage fundamental. Der westliche Lebensstil hat zu einer gefaehrlichen Schieflage des Planeten gefuehrt. Je frueher die Trendumkehr geschafft wird, desto besser. Weltweit schmelzen die Gletscher in alarmierender Geschwindigkeit. Auch die Polarregionen verlieren ihre Eiskappe, riesige Eisberge treiben mit den Meeresstromungen bis in tropische Regionen. Schwere Sturme verwusten ganze Landstriche in immer kurzerer Folge. Grosse Trockenheit wechselt sich mit sintflutartigen Niederschlagen ab. Flusse treten uber ihre Ufer, denn die Boden konnen nach Durreperioden kaum mehr Wasser aufnehmen. Mit zunehmender Erwarmung des Klimas werden sich solche Wetterextreme haufen. Immer mehr Menschen werden durch die Ausbreitung der Wusten, zunehmende Hochwasser und Sturme oder durch den steigenden Meeresspiegel in Zukunft aus ihrer Heimat vertrieben. Der Klimawandel ist Realitat. Wir konnen nur noch beeinflussen, wie gravierend er wird. Ich wurde als Nachkriegskind 1947 geboren. Es war eine Zeit als Deutschland und der Rest der Welt am Boden lagen. Hunger und allgemeiner Mangel bestimmten den Ablauf. Mit der Einfuhrung der Deutschen Mark erlebte unser Land einen Aufstieg. Wir wurden zu Konsumenten erzogen und bauten eine weltweit anerkannte Industrie mit dem Gutesiegel Made in Germany auf. Umweltbelastungen ubersah man zum Wohle der bluhenden Wirtschaft. Unvoreingenommen und unaufgeklart nahmen wir neue Krankheiten hin. Alle lebten im Wohlstandsrausch, dem Erreichen der nachsten Stufe, Wohlstand sollte und musste erreicht werden. Der Preis, den wir alle nun zu zahlen haben, ist in wirtschaftlicher und finanzieller Weise nicht ausdruckbar. Wir haben zugelassen das unsere Lebensgrundlagen Schaden genommen haben und nicht mehr ins richtige Lot gebracht werden konnen. Wir schreiben nun eine neue Geschichte unseres Lebens und unseres Blauen Planeten Erde . Alle Hoffnung liegt in einem radikalen Umdenken und weltweitem Handeln. Einige Informationen zu liefern und Anstosse zum Nachdenken zu geben liegen mir am Herzen. Es gibt nur eine Welt und diese mussen wir bewahren. Das Land war voller exotisch anmutender Tiere. Riesige Wollhaarmammuts mit etwa an die zweieinhalb Meter langen Stosszahnen, stapften uber die weiten Ebenen. Kurznasige Baren, anderthalb Meter hoch, witterten nach Beute. Das Land, auf dem zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ihr zu Hause hatten, ist heute fast ganz verschwunden, doch vor rund zwei Millionen Jahren war es wirklich da. Beringia, so heisst dieser Subkontinent, der wahrend der Eiszeit zwischen Nordamerika und Asien, am Rande der Arktis ge-legen war. Seine Existenz verdankte er den gigantischen Gletschern der Eiszeit. In ihnen war ein Grossteil der weltweiten Wassermassen auf dem Land gebunden. Dadurch sank der Meeresspiegel zeitweise und legte dadurch Teile der Beringsee trocken. Im Laufe vieler Jahrtausende entstand so eine karge, flache Steppenlandschaft: Beringia. Da dieses Land von hohen Gletschern umgeben war, an denen sich die Wolken abregneten, lag es im Regenschatten der Eisgiganten und war vermutlich kalt und tro